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AU-BESCHEINIGUNG FÜR PATIENTEN, DIE SICH IN QUARANTÄNE BEFINDEN

GRUNDSÄTZLICH GILT:

Ist der Patient krank, weil er zum Beispiel stark hustet oder Fieber hat, kann der Arzt eine AU-Bescheinigung ausstellen.

Zeigt der Patient hingegen keine Symptome, kann der Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen. Das gilt auch, wenn der Patient positiv getestet wurde.

Bei Patienten, für die eine Quarantäne aus infektionsschutzrechtlichen Gründen angeordnet wurde, muss im Hinblick auf das Ausstellen einer AU-Bescheinigung zwischen zwei Fällen unterschieden werden:

1. Quarantäne
a) Aber keine Symptome

Für Personen, die sich in einer behördlich angeordneten Quarantäne aufgrund des Coronavirus befinden, aber keine Krankheitssymptome aufweisen, muss der Vertragsarzt auch keine AU-Bescheinigung für den Arbeitgeber ausstellen.
Dies gilt auch für positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen, die keine Symptome aufweisen.

In diesem Fall ist die Entgeldfortzahlung durch den Arbeitgeber über die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz gesichert. Der Patient reicht dazuden behördlichen Bescheid über die Anordnung der Quarantäne beim Arbeitgeber ein. Der Arbeitgeber wiederum kann sich die Lohnfortzahlung über die zuständigen Behörden erstatten lassen.

1. Quarantäne
b) Und entwickelt Symptome

Sobald ein Patient, der bisher symptomfrei war, während der Quarantäne erkrankt, besteht von diesem Zeitpunkt an Arbeitsunfähigkeit. Bei Arbeitsunfähigkeit ist also trotz Quarantäne eine AU-Bescheinigung durch den Arzt erforderlich.

2. Quarantäne und Symptome

 Bei einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus und Krankheitssymptomen stellt der behandelnde Vertragsarzt eine AU-Bescheinigung aus. In diesem Fall erfolgt die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, der diese aber nicht vom Bundesland erstattet bekommt.

AU-BESCHEINIGUNG FÜR PATIENTEN, DIE MITTELBAR KONTAKT ZU EINEM VERDACHTSFALL HATTEN

Immer mehr Arbeitgeber bitten Mitarbeiter, die mittelbar Kontakt zu einem Verdachtsfall hatten, vorsorglich zu Hause zu bleiben, bis das testergebnis vorliegt. Auch hier gilt:

Ist der Betroffene nicht krank, kann der Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen.

Bleiben Sie gesund!!!

Ihr Team der Praxis Dres. Schneider

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News

Beweglichkeit und Schmerzfreiheit trotz Handarthrose

Ein künstliches Gelenk kann bei Handarthrose helfen

Nicht wenige Menschen kennen die Alltagsprobleme, die eine Arthrose an der Hand mit sich bringen kann: Schon ein etwas festerer Händedruck kann Schmerzen verursachen. Dazu kommen nicht selten Schwellungen und/oder eine unangenehme Steifheit der Hand oder Finger. In einer Pressemitteilung weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) darauf hin, dass sich - sollten die bewährten konservativen Maßnahmen wie Ruhigstellung, Injektionen, Medikamente oder Handtherapie nicht zum gewünschten Erfolg führen – auch handchirurgische Maßnahmen eine gute Chance bieten, Schmerzen zu reduzieren und Beweglichkeit zu gewährleisten. „Die Hände sind für den Alltag unentbehrlich. Heute können wir die Beweglichkeit von Fingergelenken mit modernsten Implantaten erhalten. Sie bieten inzwischen eine Alternative zur operativen Versteifung“, sagt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Präsident der DGOU und Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Voraussetzung für einen erfolgreichen Einsatz einer sogenannten Endoprothese ist, dass „eine gute Restbeweglichkeit des Mittelgelenks gegeben“ ist, ergänzt Dr. Thomas Brockamp, Präventionsexperte der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Zur Erklärung: Arthrose ist eine chronisch fortschreitende, degenerative Gelenkerkrankung, auch Gelenkverschleiß genannt, bei der die Knorpelschicht eines Gelenks durch Abnutzung chronisch geschädigt und allmählich zerstört wird. Arthrose ist nicht heilbar. Mit einer gezielten Therapie können jedoch Schmerzen gelindert sowie die Beweglichkeit und Kraft verbessert werden. Ursachen für Arthrose können beispielsweise Verletzungen, Fehlbelastung oder Übergewicht sein. An der Hand betrifft Arthrose vor allem die Fingerend- und Mittelgelenke und das Daumensattelgelenk. Häufig tritt die Erkrankung an mehreren Gelenken auf, dann spricht man von einer Polyarthrose.