Wichtige aktuelle Informationen

 

Anmeldung für Fieberambulanzen - Corona: 0151 64193419

Anmeldung für Videosprechstunde: 0174 827554

 

AU-BESCHEINIGUNG FÜR PATIENTEN, DIE SICH IN QUARANTÄNE BEFINDEN

GRUNDSÄTZLICH GILT:

Ist der Patient krank, weil er zum Beispiel stark hustet oder Fieber hat, kann der Arzt eine AU-Bescheinigung ausstellen.

Zeigt der Patient hingegen keine Symptome, kann der Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen. Das gilt auch, wenn der Patient positiv getestet wurde.

Bei Patienten, für die eine Quarantäne aus infektionsschutzrechtlichen Gründen angeordnet wurde, muss im Hinblick auf das Ausstellen einer AU-Bescheinigung zwischen zwei Fällen unterschieden werden:

1. Quarantäne
a) Aber keine Symptome

Für Personen, die sich in einer behördlich angeordneten Quarantäne aufgrund des Coronavirus befinden, aber keine Krankheitssymptome aufweisen, muss der Vertragsarzt auch keine AU-Bescheinigung für den Arbeitgeber ausstellen.
Dies gilt auch für positiv auf SARS-CoV-2 getestete Personen, die keine Symptome aufweisen.

In diesem Fall ist die Entgeldfortzahlung durch den Arbeitgeber über die Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz gesichert. Der Patient reicht dazuden behördlichen Bescheid über die Anordnung der Quarantäne beim Arbeitgeber ein. Der Arbeitgeber wiederum kann sich die Lohnfortzahlung über die zuständigen Behörden erstatten lassen.

1. Quarantäne
b) Und entwickelt Symptome

Sobald ein Patient, der bisher symptomfrei war, während der Quarantäne erkrankt, besteht von diesem Zeitpunkt an Arbeitsunfähigkeit. Bei Arbeitsunfähigkeit ist also trotz Quarantäne eine AU-Bescheinigung durch den Arzt erforderlich.

2. Quarantäne und Symptome

 Bei einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus und Krankheitssymptomen stellt der behandelnde Vertragsarzt eine AU-Bescheinigung aus. In diesem Fall erfolgt die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, der diese aber nicht vom Bundesland erstattet bekommt.

AU-BESCHEINIGUNG FÜR PATIENTEN, DIE MITTELBAR KONTAKT ZU EINEM VERDACHTSFALL HATTEN

Immer mehr Arbeitgeber bitten Mitarbeiter, die mittelbar Kontakt zu einem Verdachtsfall hatten, vorsorglich zu Hause zu bleiben, bis das testergebnis vorliegt. Auch hier gilt:

Ist der Betroffene nicht krank, kann der Arzt keine AU-Bescheinigung ausstellen.

Bleiben Sie gesund!!!

Ihr Team der Praxis Dres. Schneider

Diese Seite benutzt Cookies für eine optimale Darstellung. Mehr Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Skip to main content

News

Waschmaschinen als Keimschleudern

Keime können Waschgänge bis zu 65 Grad überstehen.

Ein Forschungsteam des Instituts für Hygiene und öffentliche Gesundheit an der Universitätsklinik Bonn hat herausgefunden, dass über handelsübliche Waschmaschinen Keime übertragen werden und diese sogar Resistenzen untereinander übertragen können. Die Wissenschaftler untersuchten in einer Baby-Intensivstation eines Krankenhauses, wie es dort in den Jahren 2012 und 2013 zur Verbreitung des Bakteriums Klebsiella kommen konnte. Nachdem verschiedene Übertragungswege ausgeschlossen werden konnten, stellte sich schließlich die auf der Station genutzte Waschmaschine als Herd der Vertreitung heraus.

Bakterien, die einen Biofilm entwickeln, können in der Maschine Temperaturen bis zu 65 Grad Celsius überleben und so mit der frisch gewaschenen Kleidung wieder auf den Menschen gelangen. Sind erst einmal multiresistente Keime in die Waschmaschine gelangt, kann eine solche "horizontale Übertragung" von resistenten Genen zwischen Bakterien auch im privaten Bereich erfolgen - darauf weisen die Forscher hin. Ihre Empfehlung: Wer Angehörige pflegt oder Menschen, die offene, insbesondere eitrige Wunden oder eine Infektion haben, sollten ihre Wäsche mit hohen Temperaturen waschen oder auf ein Desinfektionswaschmittel zurückgreifen.